Besondere Theaterprojekte

Dracula

Ballett von Silvana Schröder
Musik von Wojciech Kilar, Samuel Barber, Wolfgang Amadeus Mozart u. a.
Uraufführung im Rahmen der Ballettfestwoche 2017

„Willkommen in meinem Schloss! Treten Sie unverzagt herein und lassen Sie etwas von dem Glück hier, das Sie mit sich bringen …“
Graf Dracula

Der 1897 vom irischen Schriftsteller Abraham, genannt „Bram“, Stoker veröffentlichte Roman Dracula wurde zum Inbegriff des Schauerromans und begründete das bis heute höchst erfolgreiche Genre der Vampirliteratur. Stokers packende Erzählung spielt in Siebenbürgen, Reiseziel des britischen Rechtsanwalts Jonathan Harker, der mit dem ihm bis dato unbekannten Klienten Graf Dracula einen Immobilienkauf in London abschließen soll. Doch von Anfang an sind Harker die Geschehnisse im düsteren Schloss des Grafen nicht ganz geheuer. Und haben der Graf und die hübschen jungen Frauen, die Harker eines Nachts erscheinen, nicht ungewöhnlich lange, spitze Eckzähne und auffällig blutrote Lippen?

„Nichts für Leser mit schwachen Nerven“, urteilte 1908 die Verlagsbuchhandlung Leipzig zur deutschen Erstausgabe. Denn die Begegnung Harkers mit Graf Dracula ist nur der Beginn einer atemlosen Flucht und Verfolgungsjagd, in der Harker sich und seine Geliebte Mina irgendwie in Sicherheit zu bringen versucht. Gelingt es dem Paar, den Untoten zu besiegen und damit sich, ihre Familien, Freunde und nicht zuletzt die britische Hauptstadt vom grausamen Treiben des Vampirs zu befreien?

Dracula inspiriert seit über einem Jahrhundert die künstlerische Fantasie, wurde gleich mehrfach erfolgreich verfilmt und erfreut sich auch in der Sparte Ballett immer größerer Beliebtheit – u. a. in den Inszenierungen des englischen Northern Ballet (1997), des Ballett Würzburg (2011) und des Madison Ballet, Wisconsin (2013, USA). Im Januar 2017, als Auftakt zur Ballettfestwoche in Gera, lässt Silvana Schröder mit ihrem Gespür für temporeiche Handlungsballette den Grafen Dracula zum ersten Mal auf den Bühnen von Theater&Philharmonie Thüringen sein Unwesen treiben.

Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Familienmusical
Musik und Gesangstexte von Richard M. Sherman und Robert B. Sherman
Für die Bühne bearbeitet von Jeremy Sams und Ray Roderick
Basierend auf dem gleichnamigen MGM Film
Deutsch von Frank Thannhäuser

„Oh das Tschitti Tschitti Bäng Bäng
Tschitti Tschitti Bäng Bäng lieb ich so …“
Jemima, Jeremy und Caractacus Potts

Jemima und Jeremy spielen am liebsten auf dem kaputten Rennwagen ihres Nachbarn. Doch dieser soll eines Tages an einen Schrotthändler verkauft werden – sehr zum Entsetzen der beiden Kinder. Caractacus Potts, alleinerziehender Vater der beiden und pfiffiger Erfinder, erwirbt den Boliden und repariert ihn. Wegen der sonderbaren Geräusche, die das Auto beim Fahren, Schwimmen und sogar Fliegen macht, bekommt es den Namen „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“.

Baron Bomburst von Vulgarien ist neidisch auf das geniale Gefährt und schickt zwei Spione aus, um dieses zu stehlen. Sie überraschen die Familie Potts beim Picknick mit der bezaubernden Truly Scrumptious, Tochter eines Süßwarenfabrikanten, und entführen den trotteligen Großvater. So beginnt eine spannende Verfolgungsjagd …

Ob als Kinderbuch-Klassiker von James-Bond-Erfinder Ian Fleming (*1964), als Musical-Fantasyfilm aus dem Jahr 1968 mit der schmissigen Musik der Sherman-Brüder (Das Dschungelbuch, Mary Poppins) oder ab 2002 als erfolgreiches Bühnenmusical am Londoner West End und am New Yorker Broadway: Tschitti Tschitti Bäng Bäng fasziniert seit langem Jung und Alt. Theater&Philharmonie Thüringen ist es als erstem deutschen Stadttheater gelungen, sich die begehrten Aufführungsrechte zu sichern. Freuen Sie sich auf ein märchenhaft-fantastisches, spannendes und zugleich humorvolles Musicalerlebnis für die ganze Familie!

Zwei Männer ganz nackt

(Deux hommes tout nus)
Komödie von Sébastien Thiéry
Deutsch von Jakob Schumann
Deutschsprachige Erstaufführung

„Das ist genau wie bei einer Frau.
Zunge rein und schön im Kreis.“
Cathérine Kramer

Alain Kramer ist schockiert, als er am frühen Abend splitternackt in seiner Wohnung erwacht und neben sich seinen Angestellten Nicolas Prioux vorfindet. Ebenfalls nackt. Beide können sich an nichts erinnern. Wie sind die beiden Anwälte in diese delikate Situation geraten? Wurden sie unter  Drogen gesetzt? Steckt deutscher Voodoo dahinter? Noch während die beiden die absurdesten Theorien aufstellen, platzt Alains Frau Cathérine in die Szenerie. Sie zieht den einzig logischen Schluss: Ihr Mann ist schwul und hat sie betrogen. Alain und Nicolas sind über diese Vorwürfe schockiert. Davon wollen sie nichts wissen! Mit Schwulen haben sie nichts zu tun! Als Cathérine ein benutztes Kondom unter dem Bett findet, steht Alain das Wasser bis zum Hals. Während er allerlei absurde Versuche unternimmt seine Frau davon zu überzeugen, dass er heterosexuell ist, flüchtet sich diese immer wieder in die Musik. Doch bald entdeckt Alain Kramer weitere Gedächtnislücken und er gerät vor seiner Frau und sich selbst in immer größere Erklärungsnot.

Die temporeiche Komödie Zwei Männer ganz nackt führt Homophobie ad absurdum. In der stilvoll eingerichteten Wohnung Kramers, mit Liedern von Juliette Gréco, Édith Piaf und anderen Größen des französischen Chansons – live gesungen und am Flügel begleitet – entfalten sich die Verwirrungen und Widrigkeiten des wohlsituierten Ehepaares. Dem Autor Sébastien Thiéry (*1970) ist dabei eine spannende Mischung aus Situationskomik und Wortwitz, Groteske und Ernsthaftigkeit gelungen. Unter der Regie von Bernhard Stengele lädt diese tiefgründige Komödie sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken ein.


 

Besetzung

  * als Gast

Fotos: Sabina Sabovic

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 Seide

Nach dem Roman von Alessandro Baricco
für die Bühne bearbeitet von Tobias Goldfarb

„Ich wollte eine Geschichte schreiben wie weiße Musik, eine Geschichte, die klingt wie die Stille.“
Alessandro Baricco

Mitte des 19. Jahrhunderts zeichnet sich Hervé Joncour für die Beschaffung neuer Seidenraupeneier verantwortlich, die für die Seidenproduktion in seinem französischen Dorf Lavilledieu unabdingbar sind. Mit seiner Frau Hélène führt er dort ein unaufgeregtes Leben, das ihn weder glücklich macht noch betrübt. Als eine Seuche die Raupen seiner bisherigen Handelspartner befällt, rät man Hervé, die Eier aus Japan zu beziehen. So macht er sich auf die lange Reise in das fremde Land, das bisher kaum ein Europäer betreten hat. Hervé gelingt es tatsächlich, einen Handel mit Hara Kei, dem Fürsten eines Dorfes, abzuschließen und dabei verliebt er sich in den Anblick eines jungen Mädchens. Bezaubert von den Eindrücken der fremden Kultur kehrt er nach Frankreich zurück, wo dank seiner erfolgreichen Geschäfte die Produktion in Lavilledieu wieder gesichert ist. Als er im folgenden Jahr erneut in das japanische Dorf reist, beobachtet Harvé wieder fasziniert das geheimnisvolle Mädchen. Vor seiner Abreise gibt sie ihm einen Zettel: „Kommen Sie zurück, oder ich sterbe.“

Seide ist ein zutiefst poetischer Roman, der zart und einfühlend die Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung beschreibt. Dabei geht es nicht allein um die sanfte Verbindung zwischen Hervé und der Japanerin, sondern auch um die sich dadurch verändernde Beziehung des Händlers zu seiner Frau Hélène. Es sind die unausgesprochenen Wünsche, die aufmerksamen Beobachtungen und die melodischen Wiederholungen, die der Erzählung eine beflügelnde Leichtigkeit verleihen, die Sinne und Fantasie anregen.

Fotos: Sabina Sabovic

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Das zweischneidige Schwert

Polit-poetischer Gesang von Petra Paschinger und Bernhard Stengele
Uraufführung
In der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft

Di 22.03.2016 / 19:30 Uhr

Bühne am Park Gera

„Unser Haus hat viele Türen, / Die hinein zum Herren führen.“
Dschelaleddin Rumi

Der entrückte Tanz der Derwische, die sprichwörtlich gewordene Gastfreundschaft und Freigebigkeit, die Geschichten aus 1001 Nacht – sind dies Orient-Klischees des 19. Jahrhunderts oder schlicht eine andere, positive Seite des Islam?
Terroranschläge, Krieg und die Gräueltaten des Islamischen Staates dominieren heute die westeuropäische Wahrnehmung der größten Weltreligion. Kopftuchdebatte und die Angst vor der „Islamisierung des Abendlandes“ bestimmen den öffentlichen Diskurs. Aber ist das schon alles, was man über diese Religion wissen muss? Was steckt wirklich dahinter? Was ist der Islam?

Auf der Suche nach Antworten versammelt Das zweischneidige Schwert Texte, Tänze und Gedichte zum Thema und lädt zu einer mystisch-spirituellen Reise. Auf den Spuren des Sufis Dschelaleddin Rumi (1207 – 1273) führt diese in der Deutschen liebstes Urlaubsland: die Türkei. Rumis besondere Form der Liebesmystik wird zum Wegweiser in der Begegnung der Kulturen: Liebe, Toleranz und Vergebung sind dabei die Schlüsselworte, Musik und Tanz werden zur Brücke zwischen Gott und Mensch und den Religionen.

Fotos: Sabina Sabovic

Theater&Philharmonie Thüringen Das zweischneidige Schwert Polit-poetischer Gesang von PetraPaschinger und Bernhard Stengele Musik: Ömer Avçi (an den Schlaginstrumenten) V.l.n.r.: Christiane Nothofer, Bruno Beeke, Ouelgo Téné, Katerina Papandreou und Öykü Oktay Es spielen:

Theater&Philharmonie Thüringen Das zweischneidige Schwert Polit-poetischer Gesang von PetraPaschinger und Bernhard Stengele Musik: Ömer Avçi (an den Schlaginstrumenten) vorn Katerina Papandreou Christiane Nothofer und Öykü Oktay

Theater&Philharmonie Thüringen Das zweischneidige Schwert Polit-poetischer Gesang von PetraPaschinger und Bernhard Stengele Uraufführung: 11.3.2016 Bühne am Park Gera Ouelgo Téné und Manuel Kressin

 

 

 

Der Orchesterführerschein hat schon viele kleine Orchesterexperten hervorgebracht!

M35A8769Bis zum Ende der Spielzeit 2015/16 werden über 630 Kinder aus mindesten 32 Vor- und Grundschulklassen ihren unterschriebenen Orchesterführerschein stolz in den Händen halten. Der Erfolg des neuen Angebotes der Musikpädagogin des Hauses, Lorina Mattern, kommt überraschend: „Wir wussten, dass der Orchesterführerschein eine schöne Idee ist, aber dass sich gleich von Anfang an so viele Schulen dafür interessieren, hätte ich nicht gedacht.“ Das Konzept ist den Grund- und Vorschülern wie auf den Leib geschnitten: In mehreren Etappen dürfen die Kinder die Welt des Orchesters erkunden. Orchester-IllustrationNeben dem Besuch eines Schülerkonzertes, einer Orchesterprobe und einer Theaterführung gibt es auch den neu entwickelten Workshop „Der Instrumentenkoffer“. Dabei werden alle Orchesterinstrumente aus einem alten Koffer gezaubert und vorgestellt. Im Anschluss daran dürfen die Kinder das Konzertsaalpodium erobern und unter einem Kinderdirigenten selber Orchester spielen. Um zu Hause, in Kindergarten und Schule das Erlebte spielerisch weiter zu vertiefen, bekommt jeder Teilnehmer das „Orchester-Heft für Kinder“, das von Julia Deutsch vom Büro für Kinderkulturkonzepte Orchesterheft-Titelspeziell für TPT entwickelt wurde.

Nun möchten wir uns bei der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V., dem Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. und dem Druckhaus Gera dafür bedanken, die sie dieses Angebot durch Spenden finanziell ermöglicht haben.

Charlotte Stitz

Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße

Phantastisch-romantische Oper in vier Aufzügen
Libretto von Eberhard König
Musik von Hans Sommer
In der Reihe Opernwiederentdeckungen des 20. Jahrhunderts
In Kooperation mit Deutschlandradio Kultur

Fr 18.03.2016 / 19:30 Uhr PREMIERE 

Großes Haus Gera

Foto: Sabina Sabovic

Rübezahl Titel„Je ärger die Enge, je lust‘ger der Spaß, je bunter die Menge, je toller ich blas‘.“
Ruprecht

Liebe zu einer Frau oder Loyalität gegenüber den Menschen, die ihn zu ihrem Anführer im Freiheitskampf gegen den Tyrannen erkoren haben – das ist das Dilemma, in welchem sich der junge Maler Wido befindet. Denn Widos Geliebte Gertrud ist ausgerechnet die Ziehtochter des Vogtes Buko, der die Bevölkerung der Stadt Neiße am Fuße des Riesengebirges grausam unterdrückt, ausbeutet und dabei auch noch verspottet. In seiner Verzweiflung ruft Wido den sagenumwobenen Berggeist Rübezahl herbei, der auch prompt erscheint. Bald nimmt Rübezahl die Gestalt eines Dudelsackpfeifers an, der als einfacher Musikant daher kommt und doch manches durcheinander bringt.

Rübezahl, eine Sagengestalt aus dem Riesengebirge, fasziniert seit der Renaissance. Mal bringt er Menschen vom rechten Weg ab, mal tritt er als ihr Beschützer auf. Oft nimmt er die Gestalt anderer an, treibt seinen Schabernack und greift in die Geschicke ein. Die Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße handelt aber auch von der Kraft der Liebe, der Macht der Musik und der zivilisatorischen Bedeutung von Kunst.

Bevor Hans Sommer (1837-1922) als Komponist bekannt wurde, war er als Professor für Mathematik und Physik am Braunschweiger Polytechnikum tätig. Nebenher studierte er privat Musik, u. a. als Schüler von Franz Liszt in Weimar. 1875 begegnete er Richard und Cosima Wagner; ein Jahr später war er deren Gast bei den ersten Bayreuther Festspielen. Sommer schrieb insgesamt zehn Opern. Sein op. 36, Rübezahl, wurde 1904 in Braunschweig mit großen Erfolg uraufgeführt und kam ein Jahr später – unter dem Dirigat von Richard Strauss, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband – in Berlin und Weimar zur Aufführung. Jetzt ist die mit spätromantischer Klangfülle aufwartende Oper erstmals wieder zu erleben.

Piaf – La vie en rose

Ballett von Silvana Schröder
Musik live und vom Band
Uraufführung

Fr 12.02.2016 / 19:30 Uhr

Großes Haus Gera

Foto: Christoph Beer

Piaf BEER8930a„Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben.“

Edith Piaf

„Non, je ne regrette rien” („Nein, ich bereue nichts“) – ein Chanson, das nicht nur um die Welt ging, sondern auch das Lebensmotto seiner Interpretin war: Edith Giovanna Gassion (1915-1963), die kleine Französin mit der faszinierenden Stimme, die als Edith Piaf zur Legende wurde. Sie sang von Liebe und Abschied, von Glück und von Tod; sie verstand es, die Tragik ihres Lebens in ihren Liedern auszudrücken – allgemeingültig und allgemeinverständlich.

Edith Piafs Karriere wurde begleitet von heftigen Liebesaffären, tragischen Unfällen, Zusammenbrüchen, Alkohol und Drogen. Lange kämpfte sie gegen ihr Krebsleiden an und stand selbst noch schwerkrank auf der Bühne. Doch sie wollte nur eines: Singen. Ihre Herkunft hatte Piaf den Stempel aufgedrückt: Ihr expressives Leben und ihre starke Stimme wurden auf der Straße ausgebildet. Von der Mutter verlassen, bei den Großmüttern aufgewachsen, mit dem Vater, einem Schlangenmann und Alkoholiker, im Wanderzirkus unterwegs gewesen und irgendwann von der Brutalität und Alkoholsucht aus ihrem familiären Umfeld getrieben, floh sie mit fünfzehn Jahren, um auf den Straßen von Paris selbst für ihren Unterhalt zu sorgen. Dort entdeckte sie Louis Leplée und holte sie in sein Kabarett. Damit setze er den Grundstein für ihre fulminante internationale Karriere.

Der Schwerpunkt von Silvana Schröders Choreografie liegt in der Gegenüberstellung der privaten, zumeist leidenden, kranken Piaf, die ihre Kindheit verarbeitet und mit ihren Krankheiten, Unfällen und Abstürzen zu kämpfen hat, und einem singenden Weltstar, der mit seinen Liedern berührt, für sein Publikum lebt und bis heute Bewunderung auf sich zieht und Kraft spendet.

 

Orchesterführerschein“ – Neues musikpädagogisches Angebot für die kleinsten Hörer

M35A8766Ab der Spielzeit 2015/16 hat Theater&Philharmonie Thüringen ein neues Angebot im Programm, mit dem Vor- und Grundschüler das Philharmonische Orchester entdecken können: Der Orchesterführerschein – Das Abzeichen für kleine Orchester-Experten.

Um zu richtigen Experten in Sachen Orchester ausgebildet zu werden, müssen unterschiedliche Stationen durchlaufen werden, bei denen es allerlei zu erleben und entdecken gibt. Dazu gehören ein Schülerkonzert, ein Besuch einer Orchesterprobe, eine Theaterführung und ein ebenfalls neu entwickelter Workshop „Der Instrumentenkoffer“. Dabei werden alle Orchesterinstrumente aus einem alten Koffer gezaubert, vorgestellt und vor allem dürfen die Kinder das Konzertsaalpodium erobert und selber Orchester spielen. Um Zuhause, in Kindergarten und Schule das Erlebte weiter zu vertiefen bekommt jeder Teilnehmer das „Orchester-Heft für Kinder“, das von Julia Deutsch vom Büro für Kinderkulturkonzepte speziell für TPT entwickelt wurde.

Finanziell unterstützt und ermöglicht wurde dieses Angebot durch Spenden der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V., dem Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. und dem Druckhaus Gera.

Buchung: Marco Schmidt, Jugendreferent

Tel: 0365 · 82 79 102

Marco.schmidt@tpthueringen.de

M35A8733M35A8769Orchester-Illustration

 

Die Musikdramaturgin Lorina Mattern präsentiert das musikpädagogische Projekt!